Bernroth fordert Maßnahmenpaket zur Unterstützung von Gastronomie und Einzelhandel

Bürgermeisterkandidat Jürgen Bernroth fordert angesichts der derzeit prekären Situation der Gastronomie und des Einzelhandels ein wirksames städtisches Maßnahmenpaket als Hilfe zum Neustart. „Die Innenstadt von Ibbenbüren leidet ebenso wie die Ortsteile nachhaltig unter den Folgen der Corona-Pandemie.“, so Bernroth. „Da viele Geschäfte nun unter erschwerten Bedingungen wieder öffnen dürfen, ist es dringend geboten, unsere lokale Wirtschaft mit angemessenen städtischen Maßnahmen zu begleiten. Er hat daher den ihn tragenden Parteien CDU, UWG IFI und FDP temporäre Regelungen vorgestellt und aufgefordert, diese als Antrag im Rat einzubringen, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Antrag sieht vor, bis zum 30. September 2020 auf Gebühren für das Parken auf städtischen PKW-Stellplätzen einschl. der Parkhäuser zu verzichten und hier das Parken mit Parkscheibe bis zu einer Höchstdauer von zwei Stunden kostenfrei zu ermöglichen. Den Gastronomiebetrieben und Einzelhändlern sollen unter Verzicht auf Sonder­nutzungsgebühren mehr städtische Flächen zur Bewirtung im Außenbereich zur Ver­fügung gestellt werden, um dadurch das Abstandsgebot besser umsetzen zu können. „Nur wenn die Gastronomiebetriebe und der Einzelhandel mehr Platz zur Verfügung haben, können sie den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand garantieren“, betont Bernroth. „Ebenso mag die Stadt prüfen, ob und inwieweit die ausgefallenen verkaufs­offenen Sonntage nachgeholt werden können.“

Bernroth, der die exzellente Zusammenarbeit mit seinen Trägerparteien lobt, ist über­zeugt: „Dieses Paket kann der Gastronomie und dem Einzelhandel tatsächlich beim schrittweisen Neustart des Geschäftslebens helfen und dazu beitragen, besser durch die Krise zu kommen.“

Die Fraktionsvorsitzenden Remke (CDU), Bitter (UWG IfI) und Streich (FDP) sehen im Übrigen die städtische Wirtschaftsförderung in der Pflicht. Man setze darauf, dass weitere Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Einzelhändlern und Gastronomen vor Ort entwickelt und gestaltet werden. Deshalb sei es konsequent, eine Arbeitsgruppe zu bilden, in der offen über die Folgen der Corona-Krise und über Ideen zur deren Über­windung beraten wird. Die drei Parteien schlagen vor, dass sich die Gruppe aus Ver­tretern der Stadt, des Wirtschaftsbeirates der Stadt Ibbenbüren, der Stadtmarketing GmbH, den Gewerbetreibenden und Unternehmern sowie jeweils einem Vertreter aller im Rat vertretenen Fraktionen zusammensetzt und dem Rat regelmäßig Bericht erstattet.

>>> Hier entlang zum Ratsantrag von CDU, IFI und FDP.

 

Mehr dazu in der IVZ vom 12. Mai.